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Angesichts der sogenannten Finanz- und Wirtschaftskrise werden Eingriffe ins Wirtschaftsgeschehen wieder populär, die noch vor kurzem als Teufelswerk abgelehnt wurden. Bei allen Bemühungen um die Stärkung der Volkswirtschaft und das Funktionieren der Märkte wird augenfällig, dass keine neuen Wege zur Lösung der Krise beschritten werden, sondern mehr vom Alten für Abhilfe sorgen soll: Hauptsache Arbeit. 'Opel in der sozialen Hängematte' wäre eine treffende Beschreibung der Verhandlungen im letzten Jahr gewesen. Wo es vordergründig um den Erhalt von Arbeitsplätzen geht, unterstützt der Staat Unternehmen statt Bürger. Ein Grundeinkommen dagegen würde die aktuellen Probleme an der Wurzel anpacken, es eröffnet neuartige Perspektiven für eine große Herausforderung! Vortrag und DiskussionMittwoch, 19. Mai 2010, 19:00 Uhrim Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Postallee 12, GladbeckDer Vortrag wird den Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens als gesellschaftliche Gestaltungsperspektive vorstellen und begründen. Dabei werden insbesondere die Chancen beleuchtet, die es für die Bewältigung der Krise bedeutet, aber auch die Chancen für seine Durchsetzung gerade in Krisenzeiten.
Ute Fischer ist Mitbegrunderin der Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung.
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